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Condition Monitoring System
Condition Monitoring System

Condition Monitoring System: Prozess- und Maschinenüberwachung von jedem Ort aus


Per Condition Monitoring System (CMS oder "Zustandsüberwachung") können alle produktions- und maschinenrelevanten physikalischen Größen von einem externen Standort aus abgefragt, mit Richtwerten verglichen, verarbeitet und die Ergebnisse bei Bedarf sofort an eine Steuereinheit übertragen werden.

Einsatzorte für CMS-Systeme sind ferngesteuerte Windkraftanlagen an Land oder im Meer, außerdem Stahlhütten, Maschinen zur Papier- oder Kunststoffherstellung, Hydraulikpressen und natürlich alle Arten von geschlossenen Produktionsprozessen.

Man unterscheidet zwischen Maschinen- und Prozessüberwachung. Die Maschinenüberwachung dient dem Schutz der Produktionskomponenten, während die Prozessüberwachung gleichzeitig eine Qualitätskontrolle darstellt, zum Beispiel bei formgebenden Verfahren in der Metallbearbeitung (Zerspanen). Wichtigste Größen sind Drücke, Volumenströme, Viskosität, Geschwindigkeiten sowie Partikeldichte und -größe.

Die Zustandsmessung per CMS, der Datenabgleich gem. DIN 31051 sowie die Diagnose inklusive Fehleranalyse ermöglichen hier eine enorme Kostenersparnis gegenüber der herkömmlichen "Sichtwartung": So können beispielsweise Filterzustände oder Verschleißwerte in geschlossenen Systemenm bei laufendem Betrieb abgefragt und mit Referenzskalen verglichen werden. Die permanmente überwachung ermöglicht Warnmeldungen ohne Zeitverlust und bei Störungen das zeitnahe Herunterfahren und Abschalten, sobald Grenzwerte überschritten oder kritische Umgebungsbedingungen gemessen werden.

Eine manuelle oder intervallweise Kontrolle entfällt. Teure Folgeschäden und Produktionsausfälle werden ebenso vermieden wie unnötige Wartungseinsätze. Ein weiterer Vorteil: Die Lebensdauer von Bauteilen und Werkzeugen kann voll ausgenutzt werden, ein zu frühzeitiger Austausch ist nicht mehr notwendig.

Technische Grundlage einer CMS-Einheit ist immer eine GPRS-Anbindung (General Packet Radio Service). Die hierfür erforderliche Netzarchitektur hat sich dabei in den letzten Jahren vereinfacht. Benötigte man früher noch einen eigenen Internetserver, so ist CMS heute über einfache serielle Schnittstellen und eine browsergestützte Datenabfrage möglich, wodurch die Kosten für sinnvolle CM-Systeme stark gesunken sind.





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